Die Ursachen für Blasenschwäche bei Männern
Haben Sie gewusst, dass Sie in einigen Fälle eine schwache Blase wieder trainieren können, um Urinverluste zu vermeiden?
Mehr
Funktionsweise der Harnwege
Die Nieren filtern nicht benötigte Substanzen aus dem Blutkreislauf und befördern sie zur Blase. Dieser Hohlmuskel kann sich bis zu einem Fassungsvermögen von 500 ml ausdehnen. Wenn die Blase halb voll ist, signalisieren Nerven dem Gehirn, dass es Zeit zum Entleeren ist, und senden Urin durch die Harnröhre, die durch zwei Schliessmuskel verschlossen wird. Der innere Schliessmuskel öffnet sich, sobald die Blase voll ist; der äussere Schliessmuskel kann jedoch willkürlich geschlossen gehalten werden, um so das Harnlassen zu steuern. Die Beckenbodenmuskeln, die sich unter der Blase und um die Harnröhre herum befinden, sorgen dafür, dass sie richtig arbeiten. Bei manchen Menschen tritt jedoch eine Störung in dieser Ereigniskette auf, die zu Blasenschwäche führt.
Blasenschwäche bei Männern hat nicht nur eine einzige Ursache. Häufige Faktoren sind:
- Eine geschwollene Prostata, die den Durchfluss des Urins verhindert, kann oft zu Dranginkontinenz führen, oder einem plötzlich auftretenden Harndrang .
- Eine Prostataoperation kann die Muskeln zeitweilig schwächen oder schädigen, was zu Belastungsinkontinenz (früher auch als Stressinkontinenz bezeichnet) führt – unfreiwilliger Harnverlust beim Lachen, Husten oder bei bestimmten körperlichen Anstrengungen.
- Harnwegsinfektionen können eine Überaktivität der Blase verursachen.
- Nerven- oder Hirnschädigungen sowie bestimmte Medikamente können unter Umständen an das Gehirn gesendete Signale zum Urinieren blockieren.
- Übergewicht kann zusätzlichen Druck auf die Unterleibs- und Beckenbodenmuskulatur ausüben.
- Auch diuretische Medikamente gegen Durchblutungsstörungen können das Risiko einer Blasenschwäche erhöhen.
- Diabetes kann ebenfalls zu leichter Blasenschwäche führen.
Es gibt verschiedene Arten von Inkontinenz. Um weitere Informationen zu erhalten, klicken Sie hier.