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Was ist eine überaktive Blase?


Der Begriff überaktive Blase (oder auch Reizblase) wird als gängige Umschreibung für verschiedene Probleme in Zusammenhang mit Harndrang verwendet. Dies ist nicht gleichbedeutend mit Inkontinenz, sondern besagt nur, dass man häufig Wasserlassen muss.

Zwei Damen sitzen am Tisch und trinken Tee.


Der Begriff überaktive Blase – manchmal wird auch „Reizblase“ verwendet – bedeutet gemeinhin, dass es zu häufigem Wasserlassen tagsüber und oft auch während der Nacht (Nykturie) kommt. Denken Sie bitte daran, dass Wasserlassen vier- bis acht Mal am Tag normal ist. Eine überaktive Blase tritt häufiger bei älteren Personen und Frauen auf.


Was verursacht eine überaktive Blase?

Die Probleme, die von einer überaktiven Blase verursacht werden, variieren von nur einer leicht erhöhten Dranghäufigkeit bis zu einem konstanten Harndrang. Die Ursachen sind verschieden und manchmal nicht eindeutig. Ein Grund kann aber eine Blockade der Harnröhre sein.

Blasenreizung

Eine Reizung an der Innenseite der Blase kann zu Dranggefühlen führen. Ein Grund dafür ist eine Harnwegsinfektion, bei der Bakterien die Schleimhaut im Blaseninneren reizen. Auch bestimmte Getränke wie Kaffee und Energy-Drinks enthalten Substanzen, die Reizungen hervorrufen können. Ein weiterer Faktor sind Blasensteine. 
 
Es gibt noch andere Faktoren, die eine Reizung der Schleimhaut an der Blasenaußenseite verursachen und somit Dranggefühle auslösen. Verstopfung sowie bestimmte gynäkologische Erkrankungen, z.B. ein Prolaps oder Eierstocktumoren können die Blase an der Außenseite reizen und ebenfalls zu Dranggefühlen führen.

Lebensstil und andere Ursachen

Zu viel Flüssigkeitsaufnahme resultiert in großen Urinmengen (Polyurie) und kann Dranggefühle und häufige Toilettengänge auslösen, da sich die Blase rasch füllt. Einige Lebensmittel wie Suppen, Obst und Gemüse enthalten mehr Flüssigkeit und erhöhen somit die Urinmenge.
 
Ein weiterer Grund für große Urinmengen kann ein unkontrollierter bzw. nicht behandelter Diabetes mellitus sein. Hoher Blutzucker (Hyperglykämie) kann zu verstärktem Durst und einer höheren Urinproduktion, d.h. Polyurie, führen.