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Wunde Haut mit der richtigen Pflege verhindern

Die Haut wird mit dem Alter dünner, faltiger, trockener und weniger widerstandsfähig. Dadurch kann es zu Hautproblemen wie Reizungen, Wundsein und Verletzungen kommen. Mit einer umsichtigen Hautpflege und den richtigen Produkten sorgen Sie aktiv dafür, dass die Haut Ihrer Liebsten gesund bleibt.

Wenn Sie sich um einen älteren, geliebten Menschen kümmern, haben Sie es wahrscheinlich schon bemerkt: Die Haut wird mit zunehmendem Alter empfindlicher und heilt langsamer. Pflegebedürftige, die zusätzlich auch von betroffen sind, sind für Hautirritationen besonders anfällig. Denn der anhaltende Kontakt mit Urin und Stuhl sowie das häufige Waschen mit Wasser und Seife können die Haut angreifen und ihre natürliche Schutzfunktion beeinträchtigen.

Inkontinenz-assoziierte Dermatitis

Ältere Menschen mit sind deshalb häufig von der sogenannten Inkontinenz-assoziierten Dermatitis (IAD) betroffen. Sie verursacht einen unangenehmen Hautausschlag. Die Haut der Betroffenen fühlt sich wärmer an und ist teilweise aufgeweicht. Das gilt insbesondere bei älteren Menschen, deren Haut dünner und schwächer geworden ist, weil sie im Alter weniger hauteigene schützende Fette produziert. Mit einer gründlichen Hautpflege und den richtigen Produkten können Sie Ihren Angehörigen vor einer IAD schützen. Sollte die Erkrankung bereits aufgetreten sein, lassen sich die Beschwerden deutlich lindern.

Die richtige Hautpflege bei Inkontinenz

Die wirksamste Strategie zur Prävention und Behandlung von Hautirritationen besteht darin, die Haut stets sauber und trocken zu halten. Denn Schweiss sowie Urin und Stuhl infolge von greifen die beanspruchte Haut zusätzlich an. Dabei helfen atmungsaktive und saugstarke Inkontinenzprodukte. Die Auswahl der passenden Grösse eines Inkontinenzprodukts entscheidet dabei massgeblich über dessen Sicherheit und die Trockenheit der Haut. Denn liegt das Produkt nicht perfekt am Körper Ihres Angehörigen an, kann es nicht seine volle Saugleistung entfalten. Zudem sollten Sie Ihren Angehörigen dabei unterstützen, feuchte Kleidung oder ausgelastete Inkontinenzprodukte zu wechseln.

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Hautreinigung

Säubern Sie bei jedem Produktwechsel die Haut Ihres Angehörigen vorsichtig mit speziellen Reinigungsprodukten. Im Vergleich zur Verwendung von Wasser und Seife sind milde und pflegende Hautreinigungsprodukte und spezielle Einmalwaschlappen sowie Feuchttücher besser geeignet, die Haut intakt zu halten und das Risiko einer IAD zu verringern. Auf stark schäumende und parfümierte Seifen und Waschzusätze sollten Sie grundsätzlich verzichten. Sie zerstören den Säure-Schutzmantel der Haut und trocknen sie noch weiter aus. Für die tägliche Körperpflege Ihres Angehörigen eignen sich am besten 3-in-1 Hautpflegeprodukte, die in einem Arbeitsschritt reinigen, schützen und Feuchtigkeit spenden. Vermeiden Sie intensives Waschen und langes Baden in heissem Wasser. Nach dem Waschen sollten Sie die Haut Ihres Angehörigen sanft abtrocknen. Reiben, schrubben oder bürsten Sie die Haut dabei nicht. Achten Sie darauf, auch in den Hautfalten gründlich abzutrocknen.

Hautschutz und -pflege

Bestimmte Produkte schützen die Haut bei vor Feuchtigkeit und aggressiven Stoffen im Urin und Stuhl. Tragen Sie bei Bedarf eine dünne Schicht einer Hautschutzsalbe auf die Haut Ihres Angehörigen auf. Sie sorgt für eine wasserabweisende Barriere und bietet somit einen zusätzlichen Schutz gegen Reizstoffe. Sollte die Haut Ihres Angehörigen bereits gerötet oder gereizt sein, können Sie zur gezielten Behandlung und Beruhigung der Haut eine Zinkcreme verwenden. Im Vergleich zu vielen Zinkpasten, kann die TENA Zinc Cream leicht aufgetragen und abgewischt werden. Zudem ist sie durchsichtig, was es Ihnen ermöglicht, den Hautzustand Ihres Angehörigen zu kontrollieren.

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