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Artikel zum Thema sensible Blase

Eine sensible Blase ist verbreiteter als du denkst – mit einer empfindlichen Blase haben besonders Frauen während oder nach einer Schwangerschaft zu kämpfen. Eine weitere Ursache können hormonelle Schwankungen vor der Menstruation sein. Also keine Sorge, du bist mit dem Urinverlust nicht allein! Und wir haben eine weitere gute Nachricht für dich: Eine schwache Blase ist behandelbar! Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist der erste wichtige Schritt zur Prävention und Linderung der Symptome getan. Daher bietet dir lights by TENA auf folgenden Seiten alles Informationen über die Arten, Ursachen sowie der Behandlung einer sensiblen Blase.

Was versteht man unter einer schwachen Blase?

Generell bezeichnet man eine Blase als schwach, oder spricht von Blasenschwäche, wenn man ständig unter starkem, spontan auftretendem Harndrang leidet und schon mal unfreiwillig kleine Mengen Urin verliert. Eine schwache Blase kann diese Funktionen teilweise nicht beeinflussen und kontrollieren. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, wie Sie die Symptome einer schwachen Blase lindern und den Alltag wieder unbeschwert meistern können.

Spüren Sie oft starken Harndrang, sodass Sie sofort eine Toilette aufsuchen müssen? Tritt plötzlicher, übermäßiger Harndrang auf, wenn die Blase kaum gefüllt ist (äußert sich durch eine geringe Urinmenge)? Vielleicht kennen Sie diese Symptome zu gut. Dennoch scheut man sich, manchmal darüber zu sprechen oder einen Arzt aufzusuchen, da eine schwache Blase immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema ist - zumindest bei jüngeren Frauen.

Frauen leiden häufiger als Männer unter den Symptomen einer schwachen Blase, was auf die weibliche Anatomie oder auf die Folgen einer Schwangerschaft zurückzuführen ist. Die Beckenbodenmuskulatur muss während einer Schwangerschaft zusätzlichem Druck (Gewicht des Babys) standhalten und ist daher geschwächt, was sich negativ auf ihre Funktion auswirkt. Starkes Übergewicht kann sich ebenfalls negativ auf die Funktion der Blase auswirken, da auch hier hoher Druck auf den Organen und dem Beckenboden lastet. Bei Betroffenen können Faktoren der Lebensführung eine Blasenschwäche begünstigen, z.B. gewisse Medikamente oder zu geringe Flüssigkeitszufuhr. Außerdem können psychische Faktoren oder Stress eine Schwächung der Blase auslösen oder Symptome einer bereits bestehenden schwachen Blase verstärken.


Wie kann man die Symptome einer schwachen Blase lindern?

Zunächst sollte man die Ursache für die schwache Blase klären, denn dann kann man gezielt und effektiv die Beschwerden lindern. Versuchen Sie, sich zu überwinden und mit jemandem offen über Ihre Probleme zu sprechen.

Schämen Sie sich nicht wegen der unangenehmen Beschwerden, die eine schwache Blase mit sich bringt – vielen anderen Frauen geht es genauso. Es lohnt sich, mit Freundinnen darüber zu sprechen, auch wenn eine schwache Blase immer noch ein Tabuthema ist. Durch den Erfahrungsaustausch fühlt man sich nicht mehr so allein mit dem Problem. Meistens motivieren Gespräche einen dazu, aktiv zu werden und einen Arzt aufzusuchen. Der offene Umgang mit dem Thema Blasenschwäche ist wichtig und sollte niemandem unangenehm sein. Offenheit kann anderen Betroffenen Mut machen und sie dazu bewegen aktiv gegen die Probleme, die eine schwache Blase mit sich bringt, anzugehen.


Einige Tipps für Betroffene: Wie kann man eine schwache Blase trainieren?

  • Erstellen Sie ein Blasentagebuch (Miktionsprotokoll): Ein Blasentagebuch kann dabei helfen, die Ursache für die Blasenschwäche zu finden und geeignete Behandlungsmaßnahmen festzulegen. Die Führung ist dabei ganz einfach und kann ebenso im Handy, einer App oder einem Notizheft geschehen. Über mehrere Tage hinweg wird die Flüssigkeitsaufnahme und Miktion (Häufigkeit, Menge) festgehalten. Legen Sie sich dazu einfach eine einfache Liste an mit Informationen über die Uhrzeit, die Trinkmenge, die Harnmenge, die Stärke des Harndrangs, ob eventueller Harnverlust stattgefunden hat und, ob Sie eventuell die Hygieneeinlage wechseln mussten. Dies hilft, um die Harninkontinenzform zu diagnostizieren und die passende Therapie für Sie auszuwählen. Sprechen Sie später die Ergebnisse mit Ihrem Arzt ab. 
  • Stärken Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur: Wenn die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist, kann es passieren, dass dadurch das Gefühl von Harndrang erhöht wird. Hier finden Sie weitere Informationen und Übungen zu Beckenbodengymnastik. 
  • Treiben Sie mehr Sport: Neben vielen positiven Effekten, wirkt sich Sport, generell Bewegung, auch positiv auf die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur aus. 
  • Blasenschwäche, die im Zuge einer Schwangerschaft entstanden ist, lässt sich mit Rückbildungsgymnastik in fast allen Fällen beheben. 
  • Reduzieren Sie ggf. Ihr Gewicht: Bereits 5% Gewichtsreduktion entlasten den Beckenboden. 
  • Achten Sie auf Ihren Körper und auf Ihre Lebensführung: Die Blase reagiert bei Konsum gewisser Lebensmittel und Getränke gereizt. Beobachten Sie, ob es Auffälligkeiten gibt. 
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich: Allerdings eignet sich nicht jedes Getränk – Alkohol- und Koffeinhaltige Getränke reizen die Blase. Wasser ohne Kohlensäure ist die beste Wahl. 
  • Vermeiden Sie Ärger und Stress: Vermehrter Stress oder psychische Probleme können die Symptome einer schwachen Blase auslösen oder verschlimmern. Falls Sie dieses Gefühl haben, ist es ratsam, einen Neurologen oder Psychologen aufzusuchen. Gelegentliche Pausen zum Entspannen können manchmal auch schon Wunder bewirken.